Cyber Turnier!!!

Da Corona unsere Jahresplanung ganz schön auf den Kopf gestellt hat, möchten wir Euch trotzdem die Chance auf ein bisschen Normalität bieten und veranstalten ein Cyber Turnier.
Geprüft wird in Rittigkeit leicht/mittel, Bodernarbeit und Trailarbeit.
Ebenso wird es für die ganz kleinen ambitionierten Reiter unter Euch eine Führzügelklasse geben.
Die ausgeschriebenen Prüfungen sind angelehnt an die Prüfungsordnung der IGV e.V. und werden von Dr.Stefanie Stöcker, FN Trainer A Gangreiten und Sportwart der IGV e.V., bewertet.
Die Prüfungsphase geht vom 10.10.20- 10.11.20.
Nennschluss ist der 09.10.20
Die gerittene Prüfung wird von einem Aussenstehenden gefiltm und per E-Mail an psvdemerath@yahoo.com geschickt.
Sowohl Gangpferde, als auch Dreigänger sind zugelassen.
Zeitnah findet eine Siegerehrung unter Einhaltung der Hygienemassnahmen auf dem Buchenhof in Demerath statt.

Startgebühr für Vereinsmitglieder: 10€
Nicht-Vereinsmitglieder: 15€


 Corona Update 20.06.2020: 

Hallo liebe Mitglieder und alle die es noch ganz bald werden wollen.
Wir, als Vorstand, hatten dieses Jahr eine Menge mit Euch vor, leider wurde bis jetzt nicht allzu viel daraus. Die Corona Pandemie hält uns ganz schön auf „Trab“ und schmeißt unsere Pläne etwas durcheinander. Aber so leicht geben wir uns nicht geschlagen!!! Wir müssen unsere Veranstaltungen jedoch etwas umplanen und –organisieren. Manche müssen auch etwas nach hinten geschoben werden, weshalb die Termine noch nicht hundertprozentig überall feststehen. Aber wir arbeiten eifrig daran, dass wir uns ganz bald wieder mit viel Spaß unserem liebsten Hobby widmen können.

 Ihr seht, wir haben euch nicht vergessen. 
Alle Veranstaltungen werden selbstverständlich unter einem individuell erarbeitendem Hygienekonzept statt finden und rechtzeitig vorher ausgeschrieben. 

Bleibt gesund und immer schön fest im Sattel!!! 
Euer Vorstand 


"Rassetage"
Heute beginnen unsere Rassetage.
Da unser Verein, und somit auch die Mitglieder und deren 4-beinige Freunde, sehr vielseitig und unterschiedlich sind, haben wir gedacht, wir stellen mal alle Rassen vor, die sich so unter uns tummeln.
Seid gespannt, es wird informativ und sehr bunt gemischt sein!



Den Anfang macht der 21jährige Speedy.
Speedy ist das Hessenpferd in unserem Verein. Hessenpferde kommen, wie der Name schon sagt, ursprünglich aus Hessen. Die Zucht begann im 18. Jahrhundert im Dillenburger Landgestüt. Seit 2009 läuft die Rasse jedoch vollständig in der Zucht des Hannoveraner. Die Warmblüter sind ca. 165-175cm groß und kommen als Braune, Füchse, Rappen, Schimmel oder Schecken vor.  Die Pferde werden meistens als Reitpferde eingesetzt. Dank ihres Körperbaus sind sie sehr gute Springer, werden aber auch in der Dressur eingesetzt.  In der Regel sind Hessenpferde sehr sensibel, intelligent, leistungsbereit und haben einen ausgeglichenen und gutmütigen Charakter.
Speedys Pflegebeteiligung Lea, war so nett uns diese besondere Pferderasse heute vorzustellen.
Vielen Dank 💕

Weiter geht es mit Helio, dem Aegidienberger auf dem Buchenhof. Mit seinen 1,43 m ist Helio eher ein kleiner Aegidienberger, die mit ihren 1,40 -1,55m Stockmaß im Typ zwischen Pony und Pferd stehen und daher als Kleinpferde bezeichnet werden.
1981 war es das Ziel von Walter Feldmann Senior und Walter Feldmann junior, aus den Gangpferden Paso
Peruano und Islandpferd eine neue Pferderasse zu züchten. In Aegidienberg, daher auch der Name Aegidienberger, wollte man die Vorteile beider Rassen vereinen. 
Entsprechend dem größeren genetischen Anteil des Isländers, ähnelt der Aegidienberger stärker dem Isländer als dem Paso Peruano. 
Er ist fast so robust wie Isländer, dafür aber toleranter gegenüber wärmeren Temperaturen. Gleichzeitig kommt er mit dem etwas höheren Stockmaß und dem Naturtölt des Paso Peruano daher. Folglich ist der Aegidienberger ein Viergänger, der neben den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auch den Tölt beherrscht. Aegidienberger gibt es in allen Farben, vom Rappen bis zum Schecken.
Sie sind gute Freizeit- und Familienpferde auf Grund der großen Ausgeglichenheit.
Sie sind treu und liebenswert, was Helio
mit seinem Charakter immer wieder beweist.

Ist er nicht bezaubernd? 💕 Ein wunderschön liebenswertes Pony 😍
Tausend Dank an unsere liebe Jana für die Vorstellung der einzigartigen Rasse der Aegidienberger ♥

Als nächstes bereichert uns der 6-jährige Friesen Wallach Merlin mit seiner imposanten Erscheinung. Er hat ein Stockmass von ca. 1,70m.

Friesen, auch liebevoll "schwarze Perle" genannt, gehören zu den ältesten Pferderassen Europas.
Friesen stammen ursprünglich aus den Niederlanden, genauer gesagt aus der Provinz Friesland.
Das moderne Friesenpferd entstand im 16 und 17 Jahrhundert durch Einkreuzung spanischer Pferde in den damals kaltblütig, regionalen Pferdtyp.
In den 70ern entstand durch Einkreuzung von Arabern eine zusätzliche eigenständige Zuchtlinie, der Arabofriese.
Friesen werden vorwiegend als Fahr-und Reitpferde eingesetzt, ebenso ist er ein tolles Dressurpferd der hohen Schule und wird auch gerne als Showpferd Barock vorgestellt und geritten. 
Erkennbar ist der Friese an seinem gewölbten, oft hoch angesetzten Hals, sowie dem Behang an den Beinen.
Friesen gibt es fast ausschließlich nur als Rappen, ganz selten auch Füchse.
Das Stockmass liegt durchschnittlich zwischen 1,55m und 1,75m. 
Vom Charakter sind sie sehr freundlich, menschenbezogen und besonders lernwillig.
Vielen Dank an seine Besitzer, Manuel Hommes und unsere 1.Vorsitzende Isabell Hommes, für die tolle Vorstellung dieser besonderen Rasse. 🐴 
Passend dazu haben wir folgende Zeilen gefunden: „Wenn im Galopp der Riese schwebt,
unter donnerndem Hufschlag die Erde bebt,
dazu herrlich schön das Langhaar weht,
… bis er aufs Wort gehorsam steht,
dann kann man glücklich bei sich denken,
wie viel Freude uns die Friesen schenken.“ ♥



Nun geht es ganz klein und fein weiter 🌟

... Mit dem Shetlandpony

In unserem Verein sind direkt mehrere Shetlandponys darunter zum Beispiel: Lara, Filou und Moritz, kleiner Donner und Micky und Molly. 

Das Shetlandpony kommt ursprünglich von den Shetlandinseln in Schottland. Die Ponys können ca. zwischen 87-107 cm groß werden und sind in allen Farben zu finden. Durch ihren kleine, aber sehr robusten Körperbau wurde die Shettys oft im Bergbau eingesetzt. 

Die ersten Shetlandpony gab es schon im Mittelalter. Um 1700 wurden dann vergleichbare Shettys wie unsere heutigen gezüchtet. 1870 wurde auf dem Gestüt Bressay die erste gezielte Zucht des Shetlandpony begonnen.

Aus dem Shetlandponys sind ca. 6 weitere Rassen entstanden, wie z.B.: Das Mini Shetlandpony. 

Dieses unterscheidet sich aber nur in der Größe vom Shetty.

Die Ponys werden heute besonders gerne bei der Bodenarbeit/ Freiarbeit, beim Kinderreiten und beim Kutsche fahren eingesetzt. Sie zeichnen sich durch ihren intelligenten, freundlichen und willensstarken Charakter aus.


Sind sie nicht zauberhaft?! 😍


Vielen Dank an Franzi, Laras Pflegebeteiligung, für diese wunderschöne Beschreibung unserer kleinsten 4beinigen Freunde ♥ 

Unsere Weltreise bringt uns heute in den Norden, genauer gesagt nach Island 🇮🇸 
Das Islandpferd kann man eigentlich jedem empfehlen, egal ob als Freizeit- und Familienpferd, oder als Turnierpferd. Auch als Lehrpferd eignen Sie sich hervorragend, sowohl für Fortgeschrittene, als auch für Anfänger.

Sie haben ein Stockmass von 130-150cm, weshalb sie als Pony gelten. Dank ihres Körperbaus sind sie aber trotz der geringen Grösse, sehr gut in der Lage das Reitergewicht eines Erwachsenen zu tragen. 

Bei den Farben des Islandpferdes gibt es eine sehr große Auswahl vom Schecke bis zu Falbe, eigentlich alles ausser Tigerschecken.

Sie zeichnen sich durch Ihr freundliches und gutmütiges Wesen aus, aber sie sind auch durchaus lebendig und selbstbewusst, und besitzen einen Ponykopf 😃

Das Islandpferd zählt zu den Gangpferden, denn neben den 3 Grundgangarten können Sie über den 4.Gang Tölt und evtl auch über den 5.Gang Pass verfügen. 

Aber was ist denn genau die Geschichte des Islandpferdes? 

In einer Zeit zwischen 860 und 935 n. Chr. kamen Siedler mit Wikingerschiffen, mit einem Pony im Gepäck nach Island. Die Siedler waren sehr beeindruckt von dem kleinem aber robustem Verlasspferd was unbeeindruckt von Wind und Schneestürmen war. Ein weiterer Vorteil war der Tölt und der Pass, der Tölt war sehr bequem zu sitzen und man konnte von der Schnelligkeit variieren und der Pass war noch schneller als der Galopp. Der Isländer vollbringt Meisterleistungen durch seiner Geduld und Treue.

Als „Islandpferd“ anerkannt werden nur reingezogene Tiere, ohne Fremdbluteinkreuzung, deren Abstammung lückenlos bis nach Island zurückzuverfolgen ist. In Island ist die Einfuhr von Pferden zur Vermeidung von Krankheiten verboten. Daher können Pferde, die in Island geboren wurden und einmal die Insel verlassen haben, nicht wieder eingeführt werden

Bis heute ist er ein fester Teil in Island 🇮🇸. Wir danken unserer Jugendlichen Emma für die Vorstellung dieses wirklichen tollen Allrounders 💕 👍

Heute kommen wir wieder zurück nach Deutschland und machen mit einem wunderschönen Großpferd weiter ☀
Morena Silva -MO- ist eine Westfalen Stute. Geboren am 25.4.1996 gehört Mo zu den alten Pferden. Sie ist aber sicherlich keine Schlafmütze und genießt ihre Runden auf Wald und Wiesen rundum Demerath. Zu der Rasse:
Nach dem Hannoveraner ist der Westfale die zweigrößte geschlossene deutsche Warmblutzucht. In Deutschland gibt es z.Z. ca. 240 Zuchthengste und über 8.500 Zuchtstuten. Der Westfale entspricht den Vorstellungen des heutigen Sportpferdetyps. Er ist dem Hannoveraner, von dem er stark beeinflusst wurde, sehr ähnlich. Aber oftmals etwas größer als dieser, da weniger Vollblüter als in der hannoverschen Zucht eingesetzt wurden. Das Stockmaß liegt zwischen 162-175 cm.
Aufgrund ihres modernen Sportpferdetyps eignen sich Westfalen für alle Disziplinen im Reitsport. Sie kommen in allen Grundfarben vor.
Der Westfale gilt als ein verhältnismäßig ruhiges Sportpferd und ist daher auch als Freizeitpferd geeignet. Er ist sehr lernbereit und zuverlässig. Außerdem zeigt er sich freundlich und menschenbezogen, wie die meisten deutschen Warmblüter.
Die Ursprünge der westfälischen Zucht liegen in der Gründung des Landgestütes Warendorf im Jahr 1826. Der Zuchtverband selbst wurde im Jahr 1904 gegründet. Bis Ende des zweiten Weltkrieges wurden dort meist schwerere Arbeitspferde gezüchtet, die von den Bauern vorwiegend vor der Kutsche eingesetzt wurden. 
Anfangs wurde eine Vielzahl an Rassen eingekreuzt, darunter Oldenburger, Hannoveraner, Traber oder anglonormannische Pferde. Nach dem ersten Weltkrieg wurde mit Hannoveraner Hengsten eine Grundlage für den Weg zum moderneren Sportpferd geschaffen. Dieser Trend wurde nach dem zweiten Weltkrieg noch verstärkt, als sich die Nachfrage mehr zum rittigen Turnierpferd hin verlagerte. Im Gegensatz zu anderen Zuchten wurden hauptsächlich einheimische Rassen eingekreuzt. Wichtige Begründer von Zuchtlinien waren beispielsweise ‚Frühling‘, ‚Polydor‘,Fidermark‘‚Pilot‘ oder ‚Bariton‘.
Wir danken Eline für die Vorstellung der sehr eleganten Rasse 💕

Als nächstes möchten wir euch den Haflinger Milord vorstellen.
Seine Rasse kommt ursprünglich aus Tirol. Im Laufe der Geschichte hat sich der Haflinger in 60 Ländern verbreitet. Sie werden 138 bis 150 cm GROSS. Man bezeichnet sie auch als Gebirgspferde, die leistungsfähig, freundlich und vielseitig sind.
Der Haflinger wird als Fahr-, Reit-  und Arbeitspony eingesetzt. Entstanden ist diese Rasse im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249 Folie aus Tirol..... Viele Dank Leonie, fur diese schöne Vorstellung 😃

Hallo ihr Lieben, unsere Rassetag-Weltreise führt uns heute ins weit entfernte Südamerika, genau genommen nach Peru 🇵🇪
Taivo und Tizajo vertreten die Rasse Paso Peruano im PSV Demerath. Wie der Name schon andeutet, stammt der Paso Peruano aus Peru und wird dort seit dem 16.Jahrhundert gezüchtet. Entstanden sind sie durch Kreuzungen von spanischen, nordafrikanischen und den in Peru einheimischen Pferderassen, als die Spanier nach Peru kamen. Das Zuchtziel bestand darin ein ausdauerndes, anspruchsloses Pferd mit bequemen Gängen zu züchten, mit dem man weitentfernte Strecken zurücklegen konnte. 
Rassetypisch ist deshalb der Paso Llano, eine Variante es Tölts, und die passverschobene, schnellere Variante Sobreandando. Somit zählt der Paso Peruano zu den Gangpferden, obwohl er nur 3-gängig geritten wird: Schritt, Paso Llano und Galopp, da die Paso Peruanos fast keinen Trab zeigen. In Peru wird der Paso Peruano als ‚1-Gang-Pferd‘, nur im Paso Llano, geritten. Ebenfalls rassetypisch ist der Termino, also das seitliche Ausswingen der Vorhand, um das Auffußen zu dämpfen.
Der Paso Peruano ist mit einem Stockmaß zwischen 1,40cm und 1,50 cm auch für Erwachsene und wegen der bequemen Gänge auch perfekt als Freizeitpferd geeignet. Das Exterieur ist eher quadratisch. Der Paso Peruano vereint in sich lebhaftes Temperament, große Sanftmut, Sensibilität aber auch Nervenstärke. Alle Fellfarben sind möglich, Schecken und Albinos ausgenommen. Am häufigsten kommen jedoch Füchse, Braune und Palominos vor.

Vielen vielen Dank an Amelie 💕 für die ausführliche und sehr informative Vorstellung dieser exotischen Pferderasse 🐴

Heute fliegen wir wieder zurück nach Europa und landen in 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 England.
Ich möchte euch Pino vorstellen. Pino ist ein 19 jähriger New Forrest Wallach, der seit genau einem Jahr bei mir und meiner Familie lebt.
Die New Forrest Ponys leben seit über 1000 Jahren wild im südlichen Teil Englands. 
Ihr Stockmass beträgt maximal 1,48cm. Gezüchtet wurden sie erstmals 1910. Seit den 30er Jahren gibt es keinen Fremdbluteinfluss mehr. So konnten sich die Qualitäten des New Forrest Ponys voll entfalten. 
New Forrest sind aufgeschlossene und freundliche Ponys, außerdem gutmütig und aufgeglichen. Trotzdem sind sie keine Langeweiler und verstehen es Temperament zu entwickeln. Sie bewahren jederzeit ihre innere Ruhe auch wenn es gilt Ausdauer zu beweisen. Die Ponys sind leistungsbereit, trittsicher und besitzen ein sehr gutes Springvermögen. Auch in der Dressur sind sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet. Die Robusten Briten verfügen über eine widerstandsfähige Gesundheit und sind keinesfalls für das Leben im Warmstall geeignet. Meist benötigen sie keine Hufeisen. Ihr Fell ist sehr pflegeleicht. Das Nahrungsangebot sollte ausgeglichen aber auf keinen Fall üppig sein. 
Farblich ist fast alles erlaubt. Schecken und blauäugige Ponys sind allerdings unerwünscht.

Ein ganz grosses Lob und Dankeschön an Sophie, für die Vorstellung 
dieses tollen Ponys 💕



Und heute befinden wir uns immernoch auf der Insel und stellen Euch die Verwandtschaft von Alice, einer Connemara-Mix Stute, vor 😃
Ihren Ursprung hat die robuste Pferderasse in der Region Connemara im Westen Irlands, die gleichzeitig auch ihr Namensgeber wurde. Das Pony ist Irlands einzige heimische Pferderasse, die es im Westen der Insel schon seit geraumer Zeit gibt. Verbreitet wurde sie in Europa. Wegen der Kreuzung mit verschiedenen Pferderassen (Berber, Araber, Welsh-Ponys, Englisches Vollblut, aber auch Kaltblutrassen) sind die Connemara-Ponys im Erscheinungsbild nicht eindeutig. Am meisten kommen Schimmel, Grauschimmel oder Falben vor. Es gibt aber auch Braune, Rappen, Roans, Füchse und Palominos.
Heute unterscheidet man Connemara-Ponys in drei Typen:
-Der Eastern-Typ (östlicher Typ):
fallen durch ihr zartes und edles Erscheinungsbild auf, zudem sind sie den Arabern im Aussehen ähnlich.
-Der Irish-Draught-Typ: groß und muskulös
-Der Clifden-Typ: haben noch die typischen Ponymerkmale und erinnern an das yellow old Pony mit der früher häufigen Falbenfarbe (Braunisabellen).
Connemara-Ponys haben ein Stockmaß von128-153cm und ein Gewicht von 350-400kg. Sie sind sehr freundliche und nervenstarke Ponys, denen es nicht an Temperament fehlt. Dazu sind sie leistungsstark, sportlich und mutig, weshalb sie sich bestens für erste Turniererfahrungen jüngerer Reiter eignen. Die zuverlässigen Ponys zeichnet zudem ihr intelligentes, ausdauerndes und arbeitswilliges Wesen aus. Deshalb werden sie auch gerne vor der Kutsche eingesetzt.
Neben ihrem freundlichen und zuverlässigen Charakter haben sie auch sehr ruhige und sensible Züge. Dementsprechend können sie für unsichere Reiter ein geeignetes Anfängerpferd sein. Aufgrund ihrer Stärke können auch nicht zu schwere Erwachsene auf den Ponys reiten.
Außerdem eignen sich Connemara-Ponys auch bestens für Geländeritte, da die robusten Ponys sehr wendig, trittsicher und somit auch bei steinigem Boden zuverlässige Partner sind.
Allgemein kann man sagen, dass die irischen Ponys sehr vielseitig und durch ihre zahlreichen Einsatzmöglichkeiten weltweit beliebt sind.
Vielen Dank an Lisa für die super tolle Vorstellung 👍

Und auch heute bleiben wir noch auf der Insel....

Wir möchten euch nämlich das Welsh Pony vorstellen. Das Welsh Pony kommt aus der Region Wales in Großbritannien, ist mittlerweile jedoch überall auf der Welt zu finden und gehört in Deutschland zu den beliebtesten Reitponys. Welsh Ponys werden in verschiedene Sektionen unterteilt, die Größe, Aussehen und Charakter unterscheiden. So gibt es die kleineren Welsh A, zu denen auch unsere Daisy und Marit gehören. Sektion Welsh B, zu der das „ursprüngliche“ Welsh Pony, sowie die Mutter unserer beiden Taivo und Tizajo gehört. Außerdem Welsh C und die größten unter ihnen Welsh D. 

Das Welsh Pony ist vielseitig einsetzbar, so z.B. im Reitsport und in der Dressur, sie sind aber auch ambitionierte Springer und haben gute Fahreigenschaften. Die Rasse ist aber nicht auf Grund des Leistungssportes, sondern als Partner für Freizeit und Familie beliebt, da Welsh Ponys sehr personenbezogen sind. Weitere Charaktereigenschaften sind die Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Gutmütigkeit. Das Welsh Pony gibt es in allen Farben von Schimmel bis Rappe und auch Palominos, Perlinos,... nur auf die Sucht von Schecken wird verzichtet.

Wir danken unserer lieben Lana für die zauberhafte Vorstellung dieses sehr vielseitigen Rasse!

Unsere Reise geht heute eim bisschen weiter südlich von England....Wir landen in Belgien.
Lotte ist eine 16 Jahre alte Kaltblut Stute mit belgischen Wurzeln, sie hat ein Stockmass von 1,65m und bringt rund 900kg auf die Waage. 
Ardenner und Brabataner gehören zu den ältestens Kaltblut Rassen Europas.
Bereits die römischen Legionen schätzten sie ebenso wie die Ritter des Mittelalters wo sie in der Artillerie eingesetzt wurden. 
Zu Anfang des 17. Jahrhunderts wurden sie immer wieder in andere Rassen eingekreuzt um leichtere Armeepferde zu erhalten, sodass sie heute in fast jeder Blutlinie der Kaltblüter zu finden sind.
Zu den leichteren Kaltblut Rassen zählen z.B. Noriker und Schwarzwälder Füchse.
Kaltblüter werden zu meist als Zug und Arbeitstiere eingesetzt jedoch in der heutigen Zeit auch immer häufiger als Reitpferde.
Das schwere Kaltblut zeichnet sich durch seinen breiten Körperbau mit kurzen, stämmigen Beinen aus. Der Kopf ist gerade oder leicht geramst und sitzt auf einem mächtigen kurzen Hals.
Kaltblüter sind zuverlässig und robuste Pferde, jedoch im Gegensatz zu ihrem Ruf sehr agil und lebhaft.
Besonders ihr toller Charakter macht sie zu tollen Freizeitpartnern, denn Kaltblüter sind sehr freundliche, gehorsame und aufmerksame Pferde, die sehr lernwillig und motiviert sind.
Das Stockmass liegt zwischen 1,55 und 1,70m und sie haben ein Gewicht von 800-1100kg.
Wir finden Lotti ganz zauberhaft 🤗
Vielen Dank an Isabell, unsere 1.Vorsitzende, für die Vorstellung ihrer grossen Dame 🐎

Kleines Gedichtzitat... Puschelfuss
Es wiehert froh zu meinem Gruß
Mein großer Freund, ein Puschelfuss
Freundlich schaut es und es funkeln
Die treuen Augen groß und dunkel.
Sein kaltes Blut für Ruhe steht
Gelassen es durch’s Leben geht
Pferdebesitzern im ganzen Land
Ist es für Sanftmut wohl bekannt.
Auf Kaltblutpferdes breitem Rücken
Sitzt man bequem und mit Verzücken....

Nun verschlägt es uns wieder auf den amerikanischen Kontinent.... Wir stellen euch Charly vor, er ist ein Appaloosa Mix.
Appaloosa ist eine Pferderasse, die vom spanischen Pferd abstammt, welches im 18. Jahrhundert nach Nordamerika importiert wurde. Ihre Entwicklung soll von den Nez Percé in Nordamerika ausgehen. Appaloosas sind Freizeit- bzw. Sportpferde, die vorallem im Westernbereich sehr beliebt sind. Appaloosa haben einen für Westernpferde typischen Körperbau im meist quadratischen Rahmen. Dazu gehört ein kleiner zum Pferd passender Kopf mit großen, wachen Augen und einer geraden Nasenlinie, eine schräge, gut bemuskelte Schulter, ein kurzer, kräftiger Rücken und eine schräg abfallende Kruppe, ebenfalls stark bemuskelt. Diese Qualitäten befähigen die Pferde besonders auf kurzer Strecke schnell zu werden und wendig zu sein, wie das früher auf der Rancharbeit in Amerika besonders gebraucht wurde. Heutzutage werden aber auch spezialisierte Typen gezüchtet, je nachdem für welchen Zweck man sie einsetzen möchte. Ansonsten fallen die Pferde durch ihr charakteristisches Farbfleckenmuster auf. Die charakteristischen Merkmale, an denen man auch viele einfarbige Appaloosa erkennen kann, sind das „Menschenauge“ und die gefleckte Haut, überall zu erkennen, wo sie nicht von Fell überdeckt wird, z. B. an den Nüstern, um die Augen oder an den Geschlechtsteilen. Auch die gestreiften Hufe bei dunklem Kronenrand werden so verursacht. Diese Merkmale werden auch als Kriterium für die reguläre Eintragung der Pferde herangezogen. Sie können bis zu 165cm groß werden.
 Der Appaloosa verfügt über Ausdauer, Leistungsbereitschaft und Menschenbezogenheit im Umgang. Doch vor allem qualifiziert ihn seine Ruhe und Gelassenheit, diese Eigenschaften machen ihn geeignet zum Familien- sowie Sportpferd.

Vielen Dank an Katharina für die Vorstellung des Appaloosas 💕

Last but not Least fliegen wir zurück nach Europa und finden uns in Spanien wieder.
Die Rasse des Andalusiers präsentiert uns der 5-jährige Wallach Chocolaté.
Choco kommt ursprünglich, wie alle seine Verwandten, aus dem Südosten Spaniens und zählt als eine der ältesten Pferderassen der Welt, der Ursprung soll bis ins 3.Jahrhundert zurück gehen. Entscheidend für die Entwicklung und das Fortbestehen der Andalusier war aber vor allem die Pferdezucht der Kartäusermönche, die seit dem 15. Jahrhundert in Andalusien bestand. Diese wurde auch im 17. und 18. Jahrhundert als Reinzucht fortgeführt, entgegen der herrschaftlichen Anordnung, die Andalusier mit schwereren Pferden zu kreuzen. Seit 1912 zählen eingetragene Andalusier zur Rasse PRE (Pura Raza Española), unter der seither alle spanischen Pferde mit entsprechender Abstammung zusammengefasst werden.
Der Andalusier ist ein temperamentvolles und gleichzeitig sehr anmutiges, gelehriges und sensibles Pferd. Er wird häufig als das „perfekte“ Pferd bezeichnet.
Oft sind sie auch sogenannte Ein-Mann Pferde, da sie sehr personenbezogen sind und Fremden gegenüber vorsichtig reagieren können. Sie gelten als mutig, treu und klar im Kopf, da in seriösen Zuchten sehr viel Wert auf den Charakter eines Pferdes gelegt wird.
Die Warmblüter haben ein Stockmaß von 150-172cm und wiegen zwischen 390-490kg.
Bemerkenswert sind beim Andalusier die weit geöffneten Nüstern, ovale und lebhaft wirkende Augen sowie eine breite Stirn mit leichter Wölbung. Der Hals ist mittellang, verläuft in einem leichten Bogen und geht in einen gut bemuskelten Rücken über. Rassetypisch sind zudem ein breit ausgeprägter Widerrist, kurze und breite Lenden sowie eine leicht abfallende, runde Kruppe, die durch den tief angesetzten Schweif mit langem und dichtem Haar noch zusätzlich betont wird.

Das Fundament zeigt sich mit gut proportionierten Röhrbeinen, äußerst elastischen Fesseln und kompakten Hufen, die unser Hufschmied Bernd gerne auch Cola-Dosen nennt :)
Meist findet man Schimmel, aber auch Rappen, Füchse und Braune kommen vor.
Rassetypisch ist darüber hinaus ihre natürliche Veranlagung für die Reitkunst der Hohen Schule, da Andalusier von Natur aus über ein besonderes Talent für die Versammlung verfügen.

Viele lieben Dank an unseren 2. Vorsitzenden David, für die tolle Vorstellung dieser traunhaften Pferderasse!

Mitgliederversammlung

Auf unserer Mitgliederversammlung am 01.03.20 wurde so einiges besprochen und geplant. Großes Thema waren die Vereinsmeisterschaften. Diese wurden nun fix auf den 12.09.20 gelegt. Es wurde ein neuer 2. Vorsitzender gewählt, David Schneider, Gratulation. Und die neuen Jugendvertreter Franziska und Lea haben sich offiziell vorgestellt.
Es wurde nochmal über die Helferarbeit an der Eifel Rallye gesprochen und der Beitritt im Demerather Förderverein.
Es war ein sehr schöner und gemütlicher Sonntagnachmittag und wir bedanken uns bei allen, die Zeit gefunden haben dieser Sitzung beizuwohnen.

Ihr seid noch kein Mitglied und wollt gerne das nächste Mal dabei sein? Dann schnell anmelden.

Events

Ab sofort nichts mehr verpassen!!
Hier seht ihr alle Termine für dieses Jahr auf einen Blick!

Bildergalerie

Hier findet Ihr alle Fotos von unseren vergangenen Veranstaltungen. 

Viel Spass beim Stöbern 😃